An Freitag, 16.101.2026 und Samstag, 17.10.2026 boten die Theatertage der Theatergruppe der Chorgemeinschaft erneut zwei unterhaltsame Abende,
an denen das Publikum gemeinsam lachen und abwechslungsreiche Stunden genießen konnte. Im Mittelpunkt standen lustige Sketche und Lieder, die für viele Lacher sorgten und den Abenden eine fröhliche Stimmung verliehen.
Den Anfang machte „Das Elterngespräch“ mit Florian K. als Schüler, Monika H. als dessen Mutter und Uschi W. als Schulleiterin. Der kecke Schüler und seine schlaue Mutter brachten die arme Schulleiterin so weit, dass sie am Ende den Schaden selbst bezahlte und einfach nur froh war, dass dieses Elterngespräch vorbei war. Fazit: „Theaterspielen – weil man nie weiß, wann man es später einmal brauchen kann!“
„Ein Rad for two“ war schon alleine aufgrund der Kulisse etwas Besonderes. Ariane T. und Martin S. wollten als sportliches Ehepaar mit einem neuen Tandem auf große Fahrt gehen - und hatten ihr Tandem tatsächlich dabei. Das Outfit stimmte auch; worauf sie sich jedoch nicht einigen konnten, war, wer vorne sitzen durfte. Herrlich und voller Spielfreude – unter nahezu akrobatischer Einbeziehung des Tandems - brachten die beiden das Publikum zum Lachen.
Viele Besucher warteten schon gespannt auf das Männerquartett, bestehend aus Bernhard G., Bernhard von N., Peter K. und Michael B.. Dieser Auftritt ist immer ein wahrer Ohrenschmaus, und damit wären wir auch schon beim Thema: Denn sie sangen übers Essen und Trinken: Kässpätzle, Backstoikäs und Bier. Auch bei der Zugabe blieben sie dem Thema treu und leiteten damit gekonnt in die Pause über.
Die Besucher stärkten sich mit leckerem Zwiebelkuchen, belegten Weckle und Schmalzbrot und den passenden Getränken, bevor es mystisch weiter ging:
Jenny W. schuf als Wahrsagerin eine ganz besondere Atmosphäre im Sängerheim. Sphärische Klänge und blaugrüne Sterne versetzten die Gäste im dunklen Raum in die passende Stimmung. Katharina H. wollte als Kundin Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann aufnehmen. Die Wahrsagerin konnte eine Verbindung herstellen, zunächst jedoch versehentlich nur zum verstorbenen Hund. Das sorgte für Verwirrung und führte dazu, dass die Ehefrau wütend abrauschte. Als die Wahrsagerin erneut den Kontakt ins Jenseits suchte, klappte die Verbindung schließlich, und sie erfuhr, wo der Ehemann das gesuchte Schwarzgeld versteckt hatte. Die Wahrsagerin nahm diese Information als Bezahlung, fand das Geld und wurde so fürstlich für ihre Arbeit entlohnt.
Maria B. konnte wieder Sängerinnen des gemischten Chors um sich scharen, und Elfriede B., Elfriede M., Gertrud A. und Esther S. sorgten mit ihren Liedern, u.a. über die unterschiedlichen Bezeichnungen für Kaiserschmarrn für eine tolle Stimmung. Zum Schluss durfte das ganze Sängerheim den Klassiker von Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ mitschmettern.
Den Abschluss machten Elisabeth W. und Karl W. mit ihrem Sketch „Die Silberhochzeit“. Beide Eheleute hatten ihre Silberhochzeit eigentlich vergessen und wurden nur über den Anruf der Schwiegermutter daran erinnert. Es entspann sich in der Folge ein witzig anzuschauendes Streitgespräch zwischen den beiden, wie der Abend nun am besten zu verbringen sei. Zum guten Schluss machten sich die beiden doch noch auf ins Roxy nach Ulm, um zu schwofen.
All diese humorvollen Darbietungen machten die beiden Abende zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Erlebnis. Die Mischung aus Sketchen und Musik machte die Theatertage im Sängerheim wieder besonders. So bleiben die Theatertage als zwei fröhliche und gelungene Abende in Erinnerung.
Ein herzlicher Dank gilt unseren Besucherinnen und Besuchern, die wunderbar mitgemacht und großzügig Applaus gespendet haben, sowie selbstverständlich allen Mitwirkenden und allen, die zum unterhaltsamen Programm, zur musikalischen Gestaltung, der tollen Dekoration und zur guten Bewirtung beigetragen haben.
